HASAG PANZER No. 7503

 

Die HASAG Panzer ist eine anders gelabelte Ausführung der Stübgen Fledermaus 2850. Die Laternen sind bis auf minimale Unterschiede baugleich.

Die Auftragsfertigung dieses Modells bei Stuebgen erfolgte zwischen 1935 und 1937,

HASAG begann sich dadurch als Laternenmarke am Markt zu positionieren.

Die Fledermaus gelabelten Modelle von Stübgen wurden parallel weiterproduziert.

 

Dieses Modell gab es in verschiedenen Ausführungen, je nach Fertigungsort.  Die HASAG lies vor 1935 zunächst ein Modell bei K&T fertigen, was auch deren Merkmale trägt. Auch die Modellnummer 7503 stammt ursprünglich von K&T. Nach Wechsel auf Fertigung bei Stübgen blieb die Modellnummer erhalten. Nachdem sie die Laternensparten von Stübgen und K&T übernommen hatten und der neue Produktionsbetrieb in Meuselwitz einsatzfähig war wurde für die dortige Fertigung die Bezeichnung nochmals geändert, in HASAG 111.

Durch die Fremdfertigung und die Übernahmen wurden also auch Markenbezeichnungen neu gemischt, so kam der Modellname von K&T auf eine von Stübgen entwickelte Laterne.

 

Baujahr: 1935-1937

HASAG BAT 2850 "Made in Germany"

 

Baujahr:  ca. 1937-1938

 

Ein etwas eigenartiges Exemplar, ich war nicht sicher das es originalgetreu ist, bis von dritter Seite eine weitere Datierung vorlag die auch meiner Vermutung entsprach. Ach wenn da eine 2850 drauf steht, die Einsortierung bei HASAG ist in diesem Fall korrekt.

 

Der Tragebügel ist aus dünnerem Material, das DTR nur ein gebogener Draht, die FM Prägung ungewöhnlich erhaben, das Glassieb weicht von älteren Versionen konstruktiv ab.

Sie kam mit geflügeltem HASAG Glas und HASAG Tankdeckel. Unter der Überlackierung war sie am Tank noch recht gut verzinnt, leider war die Zitronensäure nicht zimperlich..... Zum Ausgleich war ich sehr vorsichtig mit der Aufbereitung des Glassieb. Die Redline Lackierung ist noch original erhalten aus den 30ern.

 

Ihr Glas mit geflügeltem HASAG Logo mußte sie leider an die obige 7503 abgeben, dafür bekam sie kurz darauf ein rotes Originalglas. Es ist mit BAT BRAND gemarkt und gehört daher vermutlich in genau so eine Laterne.

 

Docht: 7''' / 15x0,6x170 mm 

Land : DR

Hersteller:  HASAG Meuselwitz

Brenndaue: ca. 12h

links der Füllöffnung: -

rechts der Füllöffnung: -

gegenüber der Füllöffnung: Made in Germany [Fledermauslogo]/ DR Patent

Füllkappe: HASAG

Kamindeckel: 2850

Dochtschlüsselrad: -

Glas: aufgefunden mit HASAG Flügel Logo / ersetzt rot klar [FLEDERMAUSLOGO] BAT BRAND MADE IN GERMANY

 

in Sammlung seit: 2018

Restauration: 2018

BAT 156

 

Das zweitkleinste Modell der originalen BAT Reihe. Gefertigt als Gegenstück zu Niers FH 75 / 175.

Der Zustand leider nicht so der Bringer, wie bei vielen kleinen Laternen ist der Blaker besonders gefährdet und praktisch zerstört.  Notreparatur mit einer Japaischen Laterne als Spender.

Das Glas war ein Ersatzglas, aber Original von Feuerhand.

 

Die Laterne wurde erst 1938 aufgelegt, stammt also nicht mehr aus der Stübgen-Zeit sondern ist eine Entwicklung am HASAG Standort Meuselwitz.

 

BAT 157

 

Manchmal lacht einem das Glück. Der Trödelmarkt vor der Haustür beschert mir an einem Tag gleich zwei seltene Laternen die mir in der Sammlung noch fehlten. Eine davon ist eine BAT 157 die ich für den Preis einer China-Baumarktlaterne erstehe.  Nahezu rostfrei, Originalzustand, altes Glas, leider von  Feuerhand und kaputt.

Die Laterne ist eine Entwicklung von HASAG, und stammt nicht aus der Übernahme von Stübgen. Auch sie wurde erst um 1938 aufgelegt und bis 1942 gefertigt. Von der Größe her ist sie ein wenig verkauftes  Zwischenmodell, so wie die FH 225. Das bedeutet leider das Gläser ein Problem sind, denn es passt kaum etwas anderes.  

Man kann noch gut erkennen das die Laterne mit ihrem roten Glas offensichtlich als Rücklicht an einem Wagen diente - denn das eine Luftrohr zeigt noch die Verzinnung - genau dort wo die Haltebleche befestigt werden.

 

Da ist sie nun wieder frisch gemacht und wartet auf ein passendes Glas, fast so schwierig zu finden wie die Laterne selber. Schlußendlich lies ich ein Glas nach den Originalmaßen nachfertigen.

 

Restauration: 2017

 

HASAG 651

 

Dieses Modell wurde für die HASAG von Stübgen in Erfurt gebaut, es ist das baugleiche Schwestermodell zur BAT 160. Mit dieser Auftragsproduktion bediente HASAG z.B. die eigenen Exportmärkte. Das Label wurde vermutlich aufgeben nachdem man Stübgen vollständig übernommen hatte.

 

Das Exemplar kam in traurigen Zustand. Tankdeckel fehlte - hatte ich  was passendes aus Stübgen Produktion im Regal. Glas nicht original - werde ich nachfertigen lassen müssen. Tragehenkel fehlte. werde ich wohl selber bauen müssen...

 

Produktionszeitraum: 1935 - 1939,

Weitere BAT Kaltluftlaternen vor 1937 die noch von Stübgen produziert wurden finden sich auf der Stübgen-Seite.

HASAG No 781 ( Made by FROWO )

 

Die Theorie:

Das ist gar keine HASAG, sondern eine FROWO, wobei nach 1945 Produktionsreste von HASAG Leipzig verwendet wurden.

 

Wenn man sich den Docht und die Brennerkappe so anschaut - die Laterne könnte gut und gerne ungebrannt sein.

 

Flachbrenner 5''' (12 mm breit, 17 cm lang),

Maße: h 29 cm, D 17,5 cm,

Farbe: grün matt

Land : DR ?

Brenndauer

Tanklabel: RT 142

Kamindeckel: -

 

rechts der Füllöffnung: No 781

links der Füllöffnung: HASAG

gegenüber der Füllöffnung: MADE IN GERMANY

Füllkappe: [LOGO FROWO]

Glas: FROWO

Baujahr: