Eine nicht belegte Erklärung für die Verwendung des eher unbeliebten Symbols könnte gewesen sein das in in vielen Gebieten die Tradition bestand eine Fledermaus an Tür und Stalltor zu nageln um Pech und Unheil abzuwehren. Stübgen könnte dies aufgegriffen haben - statt dessen hängte man eine Fledermaus Laterne auf um mit dem Licht dem Dunkel Einheit zu gebieten. Leider ist dies nur eine Geschichte, die Familienchronik überliefert eine andere Geschichte......

-> Mischluftlaternen Fledermaus / BAT 28xx

Diese Laterne ist gemeinhin der Inbegriff einer Mischluftlaterne. Ihre Bekanntheit und Verbreitung war so groß das "Fledermauslampe" in einigen Ländern zum Synonym und Inbegriff für Petroleumlaternen wurde. Die umgangssprachliche Bezeichnung lautet auch Stalllaterne. Sie stammen aus Erfurt bzw. Meuselwitz / Thüringen, und sind zeitweise sogar mit "Made in Thuringia" gemarkt.

 

Sie wurden schon vor 1900 produziert, und es gibt unzählige Detailunterschiede an denen man den Herstellungszeitraum erkennen kann.

 

Gemeinhin werden alle diese Lampen mit der Nummer 2850 bezeichnet, wohl weil dies auf den jüngeren Exemplaren geprägt ist. Es sind aber auch aus Werbung und Katalogen Modelle mit niedrigeren Nummern bekannt, und viele Laternen die als 2850 bezeichnet werden sind eigentlich andere Modelle. Die korrekte Bezeichnung lautet: Fledermaus - Laterne, Typ 2850, Modell 19YY .

 

Der Typ  2850 ging um 1935 über in ein HASAG Modell welches zunächst parallel gefertigt wurde.

 

Eine Modellauswahl gibts bei den -> Stübgen - Mischluftlaternen.

 

Ich habe mich bemüht eine Tabelle zusammenzustellen mit der das ungefähre Baujahr einiger BAT / Fledermaus Modelle näher bestimmt werden kann. Das Dokument erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird regelmäßig erweitert, viele Datierungen sind unbelegt oder Unterlagen wiedersprüchlich. Hinweise und Verbesserungen sind willkommen.

Zeitbestimmung BAT 28xx Stand 09/2018
Bestimmung 28xx 09_2018.JPG
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-> Mischluftlaternen PAN Serie

 

Die PAN Baureihe ist die "modernere" Variante im Stübgen Portfolio. Sie tragen eine dreistellige Nummer X9X , wobei die erste Ziffer die Baugröße der Laterne beschreibt. 89X ist also die größte Ausführung mit dem größten Brenner, Tank, und Glas, 59X die kleinste Variante.

Die letzte Ziffer umschreibt Sonderausführungen. Die meisten  Modelle enden auf X99 und haben einen typischen Zugheber. Laternen mit X97 besitzen z.B. einen Kurbelheber.

 

Eine Modellauswahl gibts bei den -> Stübgen - Mischluftlaternen.

 

-> Kaltluftlaternen BAT Serie

 

In den 30ern begann auch bei Stübgen die Produktion von Kaltluftlaternen in verschiedenen Größen.

 

Eine Modellauswahl gibts bei den -> Stübgen - Frischluftlaternen.

-> Innenlampen / Rüböllampen

 

Noch bevor das Petroleum Deutschland eroberte, doch auch noch viele Jahre später wurden Lampen für diesen Rapsöl - ähnlichen Brennstoff produziert.

 

Eine Modellauswahl gibts bei den -> Stübgen - Innenlampen / Rüböllampen.